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Portrait der Autorin Barbara Hutzl-Ronge

Vielen Dank für Ihr Interesse an meiner Arbeit als Autorin.

Gern präsentiere ich Ihnen auf den folgenden Seiten meine Bücher, Vorträge, Stadtführungen, Wanderungen und Schifffahrten und freue mich, wenn Sie mit mir Kontakt aufnehmen.

Barbara Hutzl-Ronge


AKTUELL IM SEPTEMBER

 

Ehrentag der Zürcher Stadtheiligen Felix und Regula am 11. September – Knabenschiessen

Die Kopie eines alten Freskos aus dem Fraumünster zeigt eine farbenfroh gekleidete Gruppe von Menschen, die in zwei Särgen die Gebeine der Heiligen vom Grossmünster zum Fraumünster tragen. Aus den Wolken kommt ein Engel geflogen und begleitet die Heiligen. Fraumünster, Zürich.

Übertragung der Gebeine der Heiligen Regula und Felix vom Grossmünster in die Fraumünsterabtei. Fraumünster Zürich

Es war am 11. September des Jahres 874. Damals weihte Bischof Gebhard von Konstanz die soeben fertiggestellte Kirche des Fraumünsters ein. Der Legende nach wurden an diesem Tag auch die Gebeine der Heiligen Felix und Regula aus ihrem Grab im Grossmünster erhoben.

Steinrelief mit Figuren von Felix und Regula, die einen Palmwedel in Händen halte und dadurch als Märtyrer erkennbar sind.

Hll. Felix und Regula

Felix und Regula waren – so erzählt die Legende – die ersten Menschen gewesen, die den Zürchern um das Jahr 312 das Christentum nahe gebracht hatten und hier einen Märtyrertod gestorben waren. Daher gelten Felix und Regula, die Begründer des Christentums in Zürich,  als die Heiligen und Schutzpatrone der Stadt Zürich.

Am besagten 11. September 874 sollen die Gebeine von Felix und Regula dann in einer feierlichen Prozession ins Fraumünster übertragen worden sein. Deshalb gilt im Heiligenkalender der 11. September als Ehrentag der Zürcher Stadtheiligen Felix und Regula.


Vom St.-Felix-und Regula-Kirchweihfest zur „Züri-Chilbi“ & zum Knabenschiessen in Zürich

Wie in jeder christlichen Stadt war auch in Zürich der Tag der Stadtheiligen ein Feiertag. Man feierte in den Kirchen, die den Heiligen Felix und Regula geweiht waren, die heilige Messe und danach das Kirchweihfest, die Chibi.

Zur Chilbi kamen viele Händler in die Stadt, die ihre Waren an der „Messe“ feilboten. Es kamen auch Gaukler und Schausteller aller Art zur „Messe“. Damit wurde die hl. Messe in der Kirche und besonders das Kirchweihfest danach zum jährlichen Treffpunkt aller Zürcherinnen und Zürcher, aller Besucher der Stadt von nah und fern.

Gebrannte Mandeln und Magenbrot, Lebkuchenherzen für die Liebste

Gebrannte Mandeln und Magenbrot, Lebkuchenherzen für die Liebste

Selbstverständlich haben sich an solchen Festen nicht nur die Frauen und Mädchen besonders schön angezogen, um bei den Männern Eindruck zu erwecken. Natürlich wollte auch die Männer zeigen, das sie fesch, stark und geschickt sind. Wettkämpfe aller Art – besonders aber, um die Wette zu schiessen – das gehörte immer zu jedem Kirchweihfest, zu jeder Chilbi.


Ohne Heiligenverehrung keine Chibi! Oh je, was tun?

Nachdem in Zürich der Reformator Huldrych Zwingli die Heiligenverehrung verboten hatte, gab es leider keinen Grund mehr, ein Kirchweihfest zu feiern. Doch sich treffen, Handel treiben und es miteinander lustig haben, das wollten und wollen die Zürcherinnen und Zürcher aber weiterhin.

Eine Schar Knaben mit Gewehren und einer Schweizerfahne. Illustration der Ehrenmeldung zum Knabenschiessen in Zürich 1925

Ehrenmeldung Knabenschiessen Zürich 1925

Was also konnten die Zürcher in der reformierten Stadt Zürich tun, um weiterhin ein fröhliches Fest feiern zu dürfen? Sie kamen auf die Idee, man müsste doch die Schiessfähigkeit der Knaben fördern. Ein Schützenfest feiern!

Welch ein Zufall, dass sie das immer genau an jenem Wochenende und Montag tun, der dem 11. September, dem Kirchweihfest der Zürcher Stadtheiligen, am nächsten ist. Und so hat auch die reformierte Stadt Zürich ihr Kirchweihfest, ihre Chilbi, ganz einfach behalten.

Wenn das Zwingli wüsste! Zum Glück sieht er es nicht! Denn steht am Limmatquai vor der Wasserkirche und hat das Grossmünster fest im Blick. Aber das Albisgüetli, wo das Knabenschiessen stattfindet, das sieht er nicht.


Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher

Haben Sie Lust bekommen, die Zürcher Stadtheiligen besser kennenzulernen und mögen Sie zudem in die Geschichte(n) der Stadt Zürich eintauchen?

Mehr über die Zürcher Stadtheiligen Felix und Regula, die Wasserkirche als ältesten Kultort der Stadt, aber auch zu Hulrych Zwingli erfahren Sie in „Magisches Zürich – Wanderungen zu Orten der Kraft„.

Viel Vergnügen beim Lesen meiner Bücher und ein schönes Knabenschiessen wünsche ich Ihnen herzlich!


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