Zürich – Spaziergänge durch 500 Jahre …

… überraschende Stadtgeschichten

 

Gesäumt von Landenlokalen geht ein Spaziergänger auf gepflastertem Weg hinunter zum Haus des Bürgermeisters. Die Laternen sind verlöscht. Erste Sonnenflecken auf den Mauern künden vom frühen Morgen.

Spiegelgasse am Morgen

Auf elf Spaziergängen durch die lauschigen Gassen der Limmatstadt entdecken Sie stattliche Bürgerhäuser – zum Beispiel das Haus der Familie von Bürgermeister Röist am unteren Ende der Spiegelgasse – verträumte Innenhöfe, die Vielfalt reformierter Kirchen und verschwundene Klöster – eine Zeitreise durch 500 Jahre Zürcher Stadtgeschichte.

 

Durch lichtes Blattwerk blicken wir in Zürich auf die Türme des Grossmünsters, die erhaben in den blauen Himmel ragen

Himmelwärts: Grossmünstertürme

Sie erfahren Stadtgeschichten, welche in Zürich die Runde machten: wie Ulrich Zwingli im Grossmünster und sein Freund Leo Jud in St. Peter die Reformation vorantrieben, wie Katharina von Zimmern diese mit der Abtei Fraumünster zu finanzieren half, wie Bürgerinnen Leutpriester heirateten und Klosterfrauen ihr Leben radikal änderten.

 

Im Bildhintergrund ist die Fensterfront des ehemaligen Konvents von Sant Vrenen in Zürich zu sehen. Vordergründig leuchten Blumen und Kräuter im Sonnenlicht

Konvent von Sant Vrenen

So zum Beispiel die drei frommen Damen vom Gottshaus Sant Vrenen  – Regula Schwend, Claranna Trüllerey und Veronika Rubli – die nach der Auflösung des Konvents ans Neumarkttor zogen, dort einen gemeinsamen Hausstand gründeten und viele Jahre in freundschaftlicher Verbundenheit als weltliche Frauen miteinander lebten.

Im Fenster der Barchetta Bar vom Hotel Storchen in Zürich, spiegeln sich die Limmat und die Zunfthäuser an ihrem Ufer

Luxus mit Tradition: Barchetta Bar

Was hatten die englischen Königinnen Lady Jane Grey und Elizabeth I. mit Heinrich Bullinger zu tun?

Wo eröffnete Aloisio Orello, der aus Locarno seines Glaubens wegen vertrieben wurde, in Zürich seinen Laden und welch raffiinierte Luxuswaren bot er den noblen Reisenden in Zürich an?

 

Wo beherbergten die Zürcher die tausendfach geflüchteten Hugenotten auf ihrer Zufluchtssuche in Zürich und wie bereicherten diese die Stadt?

Im Schaufenster eines Strumpfgeschäfts in Zürich, spiegelt sich der Rennweg, wo die hugenottischen Strumpfweber wohnten.

Bei den Hugenotten lehrten die Zürcher, Strümpfe zu weben.

Erstmals wird in einem Stadtführer die Bedeutung der Zürcher Reformation, ihre Vernetzung in die europäischen Länder und das Zusammenwirken der reformierten Städte der Schweiz anschaulich und lebensnah aufgezeigt. Sorgfältig recherchiert und genüsslich zu lesen.

Gemütlich sitzen zwei Passanten auf der Treppe. Ein sanfter Rosaton liegt auf den Pflastersteinen der Gasse im Sonnenlicht. Dahinter im Schatten steht das Grossmünster im Schatten und eine zauberhafte Ruhe liegt über den Zwingliplatz

Mussestunde auf dem Zwingliplatz vor dem Grossmünster


Barbara Hutzl-Ronge ist eine grossartige Geschichtenerzählerin. Die Spaziergänge haben es in sich. Sie nähren die kindliche Freude, Altes neu zu sehen, Vergangenes zukünftig in Erinnerung zu behalten, an jeder Ecke stehen zu bleiben, weil man schon wieder etwas sieht, noch etwas entdeckt. – Christoph Sigrist, Pfarrer am Grossmünster, im Vorwort zum Buch


Auf dem Buchcover sind im Vordergrund das Haus der Kolonialwarenhandlung Schwarzenbach mit seinen zahlreichen Fenstern und Fensterläden in hellem Grau und dem Café im Erdgeschoss sowie die Bodega espagnola mit dunkelroter Fassade zu sehen. Zwischen den Häusern fällt der Blick auf die dahinter aufragenden Grossmünstertürme im hellen Sonnenlicht Barbara Hutzl-Ronge
Zürich
Spaziergänge durch 500 Jahre überraschende Stadtgeschichten
Fotografiert von Martina Issler
392 Seiten, gebunden, Hardcover, 11 Kartenskizzen,    2 Lesebändchen
CHF 39,90 / € 39,00 (D) / € 40, 00 (A)
ISBN 978-3-03902-042-3
Erscheint Ende Oktober
AT Verlag, Aarau 2019

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