Über mich

 

Autorin – Führungen durch Stadt und Land

Die Autorin Barbara Hutzl-Ronge vor dem Grossmünster in Zürich

Ich wurde 1963 in Österreich geboren, lebe seit 1986 in Zürich und arbeite hier als freischaffende Autorin.

Mir gefallen überzeugend gut erzählte Geschichten. Zudem interessiert mich die Frage: Wie machen wir uns das Glück gewogen?

Um herauszufinden, wie die Menschheit diese Frage beantwortet hat, habe ich mich intensiv mit den Mythen des Vorderen Orients und Europas beschäftigt. Welche Vorstellungen von hilfreichen Göttinnen und Göttern machten sich die alten Völker? Spannend finde ich zu erkennen, welche Antworten die jüdisch-christlichen Traditionen auf die alte Menschheitsfrage gefunden haben und wie sie die Menschen auf der Suche nach dem Glück begleiten.


Liebeserklärung an eine Kulturlandschaft

Wir leben in Europa in verschiedenen Kulturlandschaften, die von uns Menschen seit Jahrtausenden gestaltet werden. Die Kirchen in unseren Städten und Dörfern, die Kapellen auf den Bergen und Alpen, die Klöster auf den Inseln in unseren Flüssen und Seen sind Zeugen einer langen Geschichte und bergen zahlreiche Geschichten.

Geschichten, die allesamt davon handeln, wie unsere Vorfahren hofften, sich das Glück gewogen zu machen.

Die Autorin Barbara Hutzl-Ronge an der Limmat in Zürich. Foto © Edith Fritschi

An der Limmat das Leben geniessen. Einer meiner Lieblingsplätze in Zürich

Diese Geschichte(n) Ihnen – meinen Leserinnen und Zuhörern – als Autorin so zu erzählen, dass Sie erstaunliche Einblicke erhalten und überraschende Zusammenhänge erkennen, habe ich zu meinem Beruf gemacht. Ich liebe es, in meinen Büchern und Vorträgen Geschichten zu erzählen – gerne zu Ihrem und meinem Vergnügen.


Glückliche Momente bei kraftvollen Orten

Auch wenn es kaum gelingen kann, sich das Glück für immer gewogen zu machen, so gibt es doch Orte und Landschaften, die der Seele wohl tun und uns damit immer wieder glückliche Momente bescheren.

Seit Magisches Zürich 2006 und Magischer Bodensee 2011 erschienen sind, führe ich Gruppen mit Stadtrundgängen und Wanderungen in und um Zürich zu sagenumwobenen Orten, die oftmals auch alte Kultorte sind. Mittlerweile biete ich diese Form des nachhaltigen Tourismus auch in den umliegenden Kantonen und in der Bodenseeregion an.

Dabei manchmal auch mit dem Schiff unterwegs zu sein, hat sich als besonders reizvoll erwiesen. Und es hat mir die grosse Freude beschert, dass meine Geschichten bereits in zehn Sprachen übersetzt worden sind.

Die Autorin Barbara Hutzl-Ronge auf der "Wolkuse" in Friedrichshafen. Foto © Nils Theurer

Auf zu neuen Ufern! An Deck der “Wolkuse” in Friedrichshafen


Glücksfall 500 Jahr-Jubiläum der Reformation

Barbara Hutzl-Ronge auf dem Grossmünsterplatz. Hinter ihr das Grossmünster, dessen Doppeltürme im Sonnenlicht erstrahlen.

Das 500 Jahr-Jubiläum der Reformation 2017-2019 hat sich für mich als besonderer Glücksfall erwiesen.

Unglaublich spannend finde ich, wie in wenigen Jahren die Zürcher Bürger sich für die Reformation der Kirche entschieden haben, behalte dabei aber auch jene im Blick, die diese Reformation nicht mittragen mochten.

Mit grosser Begeisterung erzähle ich auf Stadtführungen von Zwingli und seinen Freunden und den “Zwölf Jahren, in denen es um die Wurst ging”. Ich berichte Im Empfangszimmer der Äbtissin, wie Katharina von Zimmern zur Fürstäbtissin des Fraumünsters  wurde und erzähle unterwegs in der Stadt von ihrem Leben als Bürgerin in Zürich”. Mit grossem Gwunder gehe ich der Frage nach, wie nach der Schliessung der Klöster “Klosterfrauen ihr Leben mutig in die Hand nahmen.”


Im Vordergund blickt Barbara Hutzl-Ronge in die Kamera, im Hintergrund ist das Relief von Heinrich Bullinger zu sehen, das sich auf der Wand des Grossmünsters befindet.
Als spannend ohne Ende erweisen sich für mich die Geschichten über all die Menschen, die auf Grund der konfessionellen Spaltung in Europa zu Flüchtlingen wurden und in Zürich Asyl erhielten.

Gern erzähle ich von Heinrich Bullingers “Englischen Gästen und dem legendären Becher der Königin.”

Auf der Mauer vom Badehaus an der Schipfe sitzt die Autorin Barbara Hutzl-Ronge und blickt auf einen schönen Seidenschal.

Wie die Glaubensflüchtlinge aus Locarno hier in Zürich die Seidenindustrie begründeten, die Geschichten der Familien Orelli und Muralt, bieten Zürcher Wirtschaftsgeschichte vom Feinsten.

Schier unfassbar ist, dass mehr als 42.000 Hugenotten im Lauf ihres “Grand Refuge” in Zürich beherbergt wurden. Wie einige von ihnen mit Strümpfen die Zürcher Textilindustrie bereicherten und andere Taschenuhren fertigten, die zum Schweizer Exportschlager wurden, ist auch eine meiner Lieblingsgeschichten. Selbstverständlich berichte ich auch von den heldenhaften Waldensern und wie die reformierten Eidgenossen sie mit “Guten Diensten” aus den Gefängnissen des Herzogs von Savoyen befreiten.


Spaziergänge durch 500 Jahre überraschende Stadtgeschichten

Dass mein Buch “Zürich – Spaziergänge durch 500 Jahre überraschende Stadtgeschichten” gleich im Oktober 2019 zum Renner geworden und bis heutzutage (2026) ein Longseller geblieben ist, dafür bin ich all jenen, die meine Bücher kaufen und verschenken, herzlich dankbar. Und ich bin auch ein wenig stolz. Ist es doch das einzige Buch über die Zürcher Reformation, das nun schon in 4. Auflage vorliegt.

Barbara Hutzl-Ronge. Porträt aus dem Jahr 2023 mit Brille.Mit grosser Freude denke ich mir jedes Jahr neue Stadtführungen durch Zürich aus und stelle Ihnen z.B. Zürichs Klöster vor der Reformation vor. Gern zeige ich Ihnen, wo spannende Künstlerpersönlichkeiten wie Jos Murer oder Ottilie Röderstein lebten und wirkten. Oder lade Sie ein, mit mir zu entdecken, wie  intensiv sich Zürcher in der Päpstlichen Schweizergarde engagierten und wie eng Entscheidungen und Ereignisse in Rom und Zürich vor 500 Jahren verbunden waren.

Kurzum: Gerne bringe ich Ihnen die Zürcher Geschichte so nahe, wie sie mir mitsamt all ihren Geschichten lieb ist.


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