Stadtführung zum Jubiläum 100 Jahre Frauenordination

Begeistert und eigenwillig – Wie Frauen die Kanzeln eroberten und Pfarrerinnen wurden

Anlässlich des Jubiläums 100 Jahre Frauenordination in Zürich biete ich eine neue Stadtführung an.

Rosa Gutknecht

Rosa Gutknecht am  Grossmünster

Reformierte Theologinnen in Zürich gehörten zu den ersten Frauen in Europa, die auf der Kanzel predigten und Gottesdienste leiteten.

Vor 100 Jahren fand in der Kirche St. Peter in Zürich die erste Frauenordination statt.

 

Porträtaufnahme von Elise Pfister

Elise Pfister am Neumünster

Am 27. Oktober 1918 wurden Rosa Gutknecht und Elise Pfister als Verbi Divini Ministrae – Dienerinnen des göttlichen Worts – ordiniert. Anlässlich des 100 Jahr-Jubiläums der ersten Frauenordination biete ich eine neue Stadtführung an. Bei diesem Spaziergang erfahren Sie, wie beherzt und klug die beiden Freundinnen und andere Frauen für ihr Recht auf Verkündigung eintraten.

 

Hinauf auf die Kanzel und predigen – für Frauen in Zürich seit 100 Jahren möglich

Sie hören von rebellischen Konfirmandinnen am Grossmünster und wie die Kirchgemeinde Neumünster für ihre Pfarrerin bis vors Bundesgericht zog. Vom tatkräftigen Engagement der Pfarrhelferinnen für Mütter und Kinder, für Arme und Arbeitslose wird die Rede sein, aber auch von Sommerlagern und Skihosen.

Wie ein Bündner Dorf Greti Caprez-Roffler als erste Pfarrerin der Schweiz anstellte, auch das ist eine Geschichte, die in Zürich begann und mit der Ordination von „zwölf Apostelinnen“ ihren Höhepunkt fand.

Zwölf Theologinnen, manche von ihnen seit Jahrzehnten im kirchlichen Dienst, stehen um den Taufstein im Grossmünster und werden von Kirchenratspräsidenten Robert Kurtz 1963 ordiniert. Foto: Zürcher Kirchenbote

Die “zwölf Apostelinnen” 1963 bei ihrer Ordination im Grossmünster.

Agenda & Tickets: Hier finden Sie die Daten für die nächsten öffentlichen Stadtführungen.


Ein heisser Geheimtipp, den es zu entdecken gilt. – Christoph Sigrist, Pfarrer am Grossmünster & Reformationsbotschafter der Schweiz

Wer Barbara Hutzl-Ronge kennt, weiss, dass diese Führungen ein Leckerbissen werden. – Renate von Ballmoos, Pfarrerin in der Predigerkirche in Zürich


Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher!

Möchten Sie mit mir einer Schweizer Erfolgsgeschichte nachgehen? Einer, bei der die Schweizerinnen – trotz spätem Stimmrecht für die Frauen – die Nase vorne hatten? Bei der die Schweizer Frauen europaweit mit eindrücklichem Beispiel vorangingen, weil die Männer der reformierten Kirche sie darin unterstützen? Dann kommen Sie doch mit zu einer der öffentlichen Führungen.

Erleben Sie mit mir hochspannende Zeitgeschichte: die Aufbruchstimmung der 1920er Jahre, die Umbruchszeit der 1930er Jahre, die bedrängte Zeit während des Zweiten Weltkriegs und hören, wie die reformierte Landeskirche Zürichs in den 1960er Jahren mit einer bahnbrechenden Entscheidung moderner war als die Zivilgesellschaft in der Schweiz. Die Geschichte der Pfarrerinnen im Kanton Zürich und rundum, das ist Zeitgeschichte vom Feinsten.

Gerne zeige ich Ihnen Orte, wo die ersten Theologinnen in Zürich die Kanzeln eroberten – zum grossen Erstaunen aller umliegenden Länder und anderer christlicher Konfessionen.


Sehr geehrte Pfarrerinnen und Pfarrer!

Ich wünsche mir herzlich, dass Sie mich für eine Führung mit Ihrer Kirchgemeinde engagieren. Denn diese Geschichten rund um die ersten Pfarrerinnen sind viel mehr als nur Kirchengeschichte. Sie erzählen von einer Zeit, in der die reformierte Kirche Trendsetterin war und auf eindrückliche Weise der Zivilgesellschaft den Weg gezeigt hat. Die Mitglieder Ihrer Kirchgemeinden sollten diese Frauen und ihre Geschichten kennenlernen und sich darüber freuen können.

Rufen Sie mich doch einfach an oder schicken Sie mir ein Mail. In einem Telefongespräch oder Mailwechsel kann ich Ihre Fragen zur Führung beantworten und Sie können mir Ihre besonderen Wünsche und Bedürfnisse mitteilen. Dann suchen wir einen Termin und Sie engagieren mich für eine Führung.

Honorar nach Absprache, gemäss Ihrer Gruppengrösse und Ihren besonderen Wünschen.

Ich freue mich über Ihren Anruf oder Ihr Mail.


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