Stadtführung Zürich – Zürcher in der Schweizergarde
Zürcher Kommando im Vatikan – Die Päpstliche Schweizergarde und der Sacco di Roma 1527
Es ist eine schier unglaubliche Geschichte, die ich Ihnen bei dieser Stadtführung erzähle:
Aufrecht und kühn führte der Zürcher Gardehauptmann Kaspar Röist 1527 die Schweizergarde im Kampf gegen die Landsknechte, die beim Sacco di Roma die Stadt Rom plünderten und den Vatikan überfielen, und rettete damit Papst Clemens VII. das Leben – wissend, dass er und alle 146 mit ihm auf dem Petersplatz kämpfenden Gardisten dies mit ihrem Leben bezahlen werden.
Aufrecht standen die Zürcher wenige Jahre zuvor als einzige Eidgenossen treu zum Papst. Wie es dazu kam, dass der grosse Strippenzieher der eidgenössischen Politik, der Walliser Kardinal Matthäus Schiner, nach Zürich zog und Bürgermeister Marx Röist 1518 zum Kommandanten der Schweizergarde machte, ist eine heisse Geschichte.
Kühn war auch die Zürcher Politik: Nach Marx Röists Tod 1524 förderte sein Sohn Diethelm als Bürgermeister die Reformation und kündigte dem Papst die Treue – während sein Bruder Kaspar dem Papst Treue schwor und zum Kommandanten der Päpstlichen Schweizergarde ernannt wurde.
Kaum vorstellbar. Kaspar und 42 Zürcher Schweizergardisten dienten sogar auf Wunsch des Zürcher Rats weiterhin dem Papst! Warum?
Und warum blieben sie dann in Rom, als man sie Anfang 1527 plötzlich doch nach Zürich heimbeorderte?
Von Treue und Tapferkeit, offensichtlicher Politik und geheimen Interessen, von Vätern, Söhnen, Brüdern, von Kaspars mutiger Frau Elisabeth Klingler und ihren Kindern erzähle ich Ihnen bei dieser Stadtführung.
Herzlich willkommen in der Altstadt von Zürich! Entdecken Sie mit mir die Häuser der Familie Röist.
Wir spazieren zudem zu Zunfthäusern, auch zum Rathaus und Häusern, in denen weitere einflussreiche Zürcher Familien die Beziehungen zum Vatikan heftig diskutierten.
Agenda: Ab 2027 finden Sie hier die Daten für die nächsten öffentlichen Stadtführungen.
Die Anregung, mir diese Stadtführung auszudenken, verdanke ich zwei ehemaligen Schweizergardisten, Thomas und Markus Maier, die mich für das Thema begeistert haben. Wie gross das Engagement der Zürcher für die Päpstliche Schweizergarde ist – vor 500 Jahren und auch heutzutage -, haben sie mir eindrücklich nahegebracht.
Thomas und Markus Maier, unter ehemaligen Gardisten bekannt als “i gemelli di Zurigo“, schreiben:
Im Jahr 2024 gedachte die Stadt Zürich der Übergabe des Fraumünsterstifts an den Zürcher Rat – dies genau vor 500 Jahren. Barbara Hutzl-Ronge gestaltete dazu äusserst interessante Stadtführungen, die uns an all die Orte und Stätten führten, an denen die letzte Äbtissin Katharina von Zimmern gewirkt hatte – sehr kompetent, spannend und aufschlussreich.
In derselben Zeit der Stiftsübergabe tat sich ein politisch religiöses Spannungsfeld in Europa auf, das natürlich auch Zürich betraf. Hier spielte die Familie Röist eine wichtige Rolle. Marx Röist amtete zu dieser Zeit als Bürgermeister in Zürich. Sein Sohn, Kommandant der päpstlichen Schweizergarde, Kaspar Röist, fiel beim Sacco di Roma 1527. An dieses Ereignis wird die Garde im Jahr 2027 zum 500. Mal gedenken.
Es liegt nahe, dass wir Barbara Hutzl-Ronge mit ihrem Wissen, ihrer Erfahrung und Kompetenz für diesen sehr bewegten Geschichtsteil gewinnen wollten. Nach einem ersten Austausch und etwas Bedenkzeit entschied sie sich, das Thema aufzunehmen und es weiter zu vertiefen.
Wiederum sollen uns auch Führungen durch die Altstadt Zürichs an historische Stätte bringen und uns in diese bewegten Zeiten eintauchen lassen.
Wir freuen uns auf interessante Begegnungen mit Barbara Hutzl-Ronge.
Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher, geschätzte ehemalige Schweizergardisten!
Interessiert Sie, wann Zürcher als Söldner für den Papst kämpften? Wie die Päpstliche Schweizergarde in Rom entstand? Möchten Sie erfahren, wie eng politisch und religiös gegensätzliche Entscheidungen zusammenhingen?
Dann rufen Sie mich doch einfach an oder schicken Sie mir ein Mail. In einem Telefongespräch oder Mailwechsel kann ich Ihre Fragen zur Führung beantworten und Sie können mir Ihre besonderen Wünsche und Bedürfnisse mitteilen. Dann suchen wir einen Termin und Sie engagieren mich für eine Führung.
Honorar nach Absprache, gemäss Ihrer Gruppengrösse und Ihren besonderen Wünschen.
Ob mit Ihren Freunden oder Ihrer Firma, Ihrer katholischen Pfarrei oder reformierten Kirchgemeinde, besonders jedoch als ehemalige Schweizergardisten – gerne führe ich Sie durch Zürich.
Ich freue mich über Ihren Anruf oder Ihr Mail.
Sehr geehrte Chefinnen und Chefs!
Gern gestalte und organisiere ich mit Ihnen und für Sie auch spezielle Tages- oder Abendanlässe, zu denen Sie dann Ihre Mitarbeitenden oder Geschäftspartner einladen. Meine Führung in ein grosses oder kleineres Programm einzufügen, das ganz auf Ihre Firma zugeschnitten ist, wäre mir ein Freude.
Sie möchten wissen, wer mich bereits engagiert hat? Hier finden Sie meine bisherigen Auftraggeber.
Ich freue mich über Ihren Anruf oder Ihr Mail.




